Bewerbt euch beim Orden

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Teamspeak
1.1.2017/ 00:13 Kanaljus:
Frohes neues Jahr wünsche Ich Euch ;)
29.1.2016/ 11:16 Lumi:
https://www.warcraftlogs.c om/guilds/usercalendar/153009
1.1.2016/ 00:34 Kanaljus:
Ich wünsche dem orden und dessen Familienangehörigen ein Frohes neues Jahr :yahoo:
24.12.2015/ 23:52 Maleskar:
Frohe Weihnachten ihr verrückten :D
17.11.2015/ 17:27 Daedalus182:
Aufgabe: Gehe zu Steam und suche nach "the Stanley Parable". Schaue das zweite Video. Stanley Stanley Stanley Stanley ...
11.11.2015/ 13:10 Zalzar:
So ihr lieben, ich bin heute Abend evtl wieder dabei, wenn mein Anbieter es jetzt wirklich geschafft hat, mehr als eine IP für meinen Router freizuschalten.... :D
3.11.2015/ 16:33 Shadowbiest:
:prost:
3.11.2015/ 00:10 Abbadonn:
:prost:
29.10.2015/ 19:26 Tarxul:
:grr::grr::grr::grr::grr::grr::grr::grr:gr r .... bin noch bei der Arbeit :sad: komme on so bald ich zu Hause bin ... dauert aber noch etwas
22.10.2015/ 17:34 Tarxul:
Tach, muss mal wieder länger malochen ... bin erst ca. gegen 21 Uhr da :sad:

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Geschlechterkampf und Evolution

Ich möchte euch heute an meinen Gedanken teilhaben lassen, welche mich heute beschäftigten, während ich stumpfsinnig mit Hammer, Brecheisen und Meisel, den Hof, oder genauer den Belag des selbigen aufbrach. Ich möchte direkt am Anfang darauf hinweisen: AB 18!

Und zwar stellten sich mir einige Fragen in Bezug auf die menschliche Evolution und vor allem über den sogenannten Geschlechterkampf in dieser. Das ewige Geplänkel zwischen Mann und Frau. Jeder kennt solch Geschichten, jeder erlebte solche und überhaupt scheint sich diese (dumme) Geschichte seit Jahrtausenden zu wiederholen und das OHNE das wir als Individuum daraus lernten.
Aber wieso ist das so?
Wann fing das alles an?
Fragen über Fragen mit denen sich mein Hirn zermarterte während es krampfhaft versuchte den schmerzenden Daumen aufgrund eines leicht danebengegangen Hammerschlages auszublenden….

Zuerst musste ich an unsere nächsten lebenden verwanden denken. NEEEEEIN nicht Oma und Opa! Sondern Bonobos, oder gerne auch (fälschlicherweise) Zwergschimpansen genannt. Die hocken in ihrem Urwald, das Essen wächst auf den Bäumen und jetzt kommt der Hammer: Streitigkeiten innerhalb der Gruppe werden PRINZIPIELL mit Sex gelöst! IMMER, egal mit wem. Die poppen den halben Tag, und offenbar nur, weil es SPAß macht! Muss ein Mitglied der Gruppe bestraft werden, darf der halt nicht ran, aber der Rest treibt es dafür umso bunter. Arschkarte nennt man das bei uns.
Jetzt stellt sich die nächste Frage:
Wenn die da so viel Spaß haben, gehe ich mal von aus, dass das Viech, aus dem dann irgendwann unser direkter Vorfahre wurde einen ähnlichen Spaß gehabt haben muss, warum in aller Götter Namen musste dieser VOLLIDIOT vom Baum steigen???

Darum schoss mir folgendes Bild durch den Kopf:
Ein Affenpärchen, vor oder nach dem Sex, spielt keine Rolle, Hauptsache nicht während, weil die Vorstellung recht eklig ist (HAHA das Bild wird euch verfolgen^^)
Er bohrt in der Nase, sie schaut auf ihre Fingernägel, im Hintergrund idyllischer Urwald samt Geräuschkulisse, nur hin und wieder unterbrochen von vögelnden Affennachbarn.
Was genau könnte dieses wunderbare Pärchen veranlasst haben vom Baum zu steigen?
Entweder hat ER während er mit IHR alleine war einen fahren lassen und konnte es somit nicht auf (hier Name einfügen) schieben und musste daraufhin den Baum verlassen, oder SIE hat endlos und stundenlang darüber gemeckert dass das Blätterdach undicht sei, dass die Äffin von Nachbarbaum ne Schlampe ist, dies echt mit jedem, ja sogar Berggorrilas, treibt und dass er sowieso von Glück reden kann SIE zu haben, weil sonst würde ihn ja keine nehmen…woraufhin er den Baum verlässt…

Ja werte Damen, in meiner Vorstellung sind wir, die Männer, es, die die ersten Schritte am Boden machen. Der erste Schritt als Jäger und Sammler! Mutig dorthin zu….. schlurfen (gehen will ich es nicht nennen…bis zum aufrechten Gang sind es noch ein paaaaaar Jahre) wo noch kein Mann hin gepinkelt hat! Dummerweise wird es ihr auf dem Baum recht schnell, recht langweilig den Baum anzumeckern und aus war der Traum vom im stehen pinkeln wohin mal will….

Jetzt eine kleine Zwischenblende:
Schneller laufende Uhren huschen an euren Augen vorbei, die Sonne geht fast im Sekundentakt auf und unter, man rast einen Lichttunnel entlang, vorbei an Sanduhren, Jahrtausende in die Zukunft…

Der Blick schweift über eine Wald- und Wiesenlandschaft, ein kleiner Fluss schlängelt sich durch das Bild, ihr seht Herden von Mammuts und Riesenhirschen die an kleinen Seen ihren Durst stillen. Über allem summt und brummt diese wunderbare Stille die nur die Natur im Hochsommer hervorbringen kann. Auf gut deutsch…es ist laut und Insekten zirpen einem das Hirn aus den Ohren!
Am Fluss trinkt gerade ein Riesenhirschjungens, nur um kurz darauf von einem Säbelzahntiger, welcher noch nicht ganz ausgewachsen ist, den Bauch aufgeschlitzt zu bekommen, woraufhin dieser eine von der Mutti gewatscht bekommt. Der freundliche Hinweis der Autorität: Erst Kehle Zerreisen, dann den Bauch aufschlitzen. Ein kleiner Singvogel flatter fröhlich zwitschernd an euch vorbei, nur um kurz darauf von einer riesigen Libelle aus der Luft gerissen zu werden und auf unappetitliche weise seinen Beitrag zur Evolution leisten zu dürfen……hach ist die Natur nicht…..schön…

Über diesem Gemälde einer Landschaft, auf einem Hügel gelegen: eine kleine Höhle, die, sollte man sich ihr nähern, einen Duft verströmt als sei darin etwas verendet oder hat sich dies zumindest für die nahe Zukunft ganz fest vorgenommen.

Doch nein, hier trügt der erste Eindruck. Aus dem Höhleneingang kommt Majestätisch einer unserer Vorfahren, offenbar schon ein Mitglied der Gattung Homo. Da ich ihn nicht näher spezifizieren will nenne ich ihn einfach, Homo Rasaciensis. (Nachtrag des Autors: Rasac war damals ein recht stumpfer Orc-Warri der hier seine Verewigung fand, wäre der Text heute entstanden stünde hier wohl Homo Kraposiensis, oder Homo Nikosiensis) Bullig und breit gebaut, ein unverkennbarer Wulst über den Augen und noch mindestens 300.000 Jahre von der Erfindung der Seife entfernt!
Wenn man sich ihn nun genauer vor seiner Höhle anschaut mag es den Eindruck erwecken ob er gerade nur auf den nächsten Gedanken wartet, oder ob er sich verzweifelt daran zu erinnern versucht hinter welchem Baum er einen wirklich befriedigend Stuhlgang hatte, also kurzum: der Kollege ist kein großer Denker.

Aber zurück zum Thema!

Welche Rolle mag der Geschlechterkampf auf die Evolution des Menschen in dieser Kultur der Jäger und Sammler gehabt haben?
Man stelle sich nun vor, wie unser breitschultriger und flachstirniger Freund mit stolzgeschwellter Brust in die heimische Höhle kommt und seiner Frau die heutige Jagdbeute präsentiert: ein Mammut. Groß, fett, und vor allem Fleisch!
Sie kann diesen Enthusiasmus ihres Mannes leider gar nicht teilen, denn erstens stinkt das Mammut und zwar mehr als es die Höhle oder ihr Gatte tut, zweitens passt das Mammut nicht zur Innenausstattung der Höhle und drittens mag sie kein Fleisch, auch wenn er ihr schon tausendmal erklärt hat, dass es einfach keinen Spaß macht Äpfel und Kirschen mit dem Speer zu erlegen!
Es spielt auch keine Rolle dass beim erlegen des Mammuts zwei Männer starben. Für sie bleibt es in etwa so schön wie die Hinterlassenschaften ihres Kindes. Weiterhin unterstreich sie ihre Argumente mit dem berühmten Satz:“Meine (beste) Freundin habt aber gesagt, dass….“.
Am nächsten morgen macht sich unser Freund auf ins Nachbartal, weil da die Mammuts, laut Aussage bester Freundin: besser, größer, hübscher, weniger übelriechend sind….3 Tage Fußmarsch……
Während er nun in nächste Tal trottet bleiben wir bei ihr um einen weiteren wichtigen Schritt des Menschen auf der evolutionären Leiter nach oben zu Betrachten.

In der nächsten Nacht regnet und gewittert es. Gut in einer Höhle zu sein…..für sie, nicht für ihn.
Am nächsten Morgen stellt sie fest, dass einer der Bäume wohl vom Blitz getroffen wurde und daraufhin abbrannte. Als sie sich den noch schwelenden Resten des Baumes nähert, stellt sie verblüfft fest, dass ihre ansonsten IMMER kalten Füße auf dem Boden rund um den Baum, nein nicht warm, nur weniger kalt sind. Ja werte Damen, die „Erfindung“ des Feuers schreibe ich euch zu!
Weiterhin stellte sie fest, dass man mit den schwarzen Überresten des Feuers malen kann, oder anmalen, zum Beispiel sich selbst.
Die Erfindung der Schminke!
Vermutlich waren die ersten Selbstversuche wenig erbaulich und vermutlich hätte er sie ohne zu zögern mit dem nächsten stumpfen Gegenstand gekillt wenn er unerwartet diesen schwarzen, rußigen Dämon in seiner Höhle vorfindet, aber nach ein paar Versuchen schaut es ja schon ganz passabel aus. Es wird noch ein paar Jahre dauern bis man dazu übergeht das Zeug erst mal an Affen und Hunden zu testen bevor Frau es sich dann selbst ins Gesicht schmiert, aber der erste Schritt war unverkennbar gemacht.

Hammer, Feuer und Schminke: Zivilisation INC!

Über unseren jagenden Freund und dessen Jagdausflug gibt es recht wenig zu berichten. Das Tal war ne Einöde. Nichts zu jagen, alles für die Katz…danke beste Freundin!
Aber, er hat einen neuen Freund!
Eine junge Wölfin hat sich unserem Jäger und Sammler angeschlossen. Sie hat sich von ihm füttern lassen und weicht seitdem nicht mehr von seiner Seite. Er will daraus seinen Vorteil ziehen und den Wolf zur Jagd nutzen. GENIAL! Aber was wird Frauchen sagen?!?

Die ist natürlich wenig erbaut bei seiner Rückkehr. Erstens beschimpft er ihre beste Freundin als Lügnerin, zweitens hat er keine Äpfel und Kirschen mitgebracht und dann auch noch diese dumme Vieh, dass a) die Vorräte aufbrauchen wird, b) übel riecht, c) nicht zur Innenausstattung der Höhle passt und d) immer so hungrig auf den Nachwuchs schielt! Aber er bleibt hart und die Wölfin bleibt!
Außerdem hat der Schuft die Selbstversuche mit der Kohlenschminke mit dem, leider nicht in die Geschichte eingegangen Satz: „Du hast Dreck im Gesicht“ quittiert. So viel zum: Willkommen zu Hause Sex, du Drecksack!

Hier stellte ich mir die Frage: Wie lange, oder wie viele Generationen mag es wohl gedauert haben, bis der Mensch den Wolf zum Hund machte, und wie lange haben SIE darüber gemeckert?
Nun, die zweite Frage ist leicht: exakt EINE Wolfsgeneration! Spätestens ein paar Monate nachdem unsere junge Wölfin sich von einem strammen Wolfsmann hat durchziehen lassen und der Wolfsnachwuchs da ist, sind all IHRE bedenken vom Tisch! Weil:


„OH GOTT SIND DIE SÜÜÜÜÜÜÜÜß!!!!!“


Die Wölfin könnte im gleichen Augenblick den kleinen Menschennachwuchs mit ihrer Nachgeburt verwechseln und verspeisen!
Spielt keine Rolle; der noch Wolf, bald Hund ist somit von der Weiblichkeit nach nur einer Wolfsgeneration akzeptiert!

Während ich bei der Vorstellung dieser Bilder genüsslich in mich hinein schmunzelnde riss mich leider ein weiterer fehlgeleiteter Hammerschlag wieder ins Hier und Jetzt, aber mal schauen welche Stories die Zukunft noch bringen mag.

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